Podiumsdiskussion zur Landtagswahl
am Montag, 19. Januar 2026 um 18.30 Uhr im BusinessPark Ehingen
Die BED BusinessPark Ehingen Donau GmbH, die Schwäbische Zeitung und die Südwest Presse richten eine gemeinsame Diskussionsveranstaltung zur Landtagswahl im BusinessPark in Ehingen aus. Das Publikum soll Fragen stellen und kann live abstimmen.
Die Landtagswahl im März ist aus Ehinger Sicht schon jetzt historisch. Zum einen, weil erstmals ein Kandidat aus dem Wahlkreis Ehingen eine realistische Chance hat, Ministerpräsident zu werden: der 37-jährige Manuel Hagel aus Ehingen ist Spitzenkandidat der CDU, die bislang alle Umfragen anführt.
Doch noch etwas anderes hat es in Ehingen noch nie gegeben: Die Schwäbische Zeitung und die Südwest Presse richten ein gemeinsames Podium aus – zusammen mit dem BED BusinessPark Ehingen (Donau).
Warum es dazu kam, ist einfach erklärt – denn das eine hat mit dem anderen zu tun: der Spitzenkandidat Manuel Hagel ist im gesamten Land gefragt, landauf landab im Wahlkampf, aber auch bei Verbänden und allen Medienhäusern. Drei Podien in Ehingen sind da einfach nicht drin, hieß es vom Team Hagel.
Um dennoch ein Podium mit den Kandidaten des Wahlkreises anbieten zu können, haben sich die Südwest Presse, die Schwäbische Zeitung und der BusinessPark zusammengetan. Das Podium findet im BusinessPark statt. Prof. Michael Gaßner, Geschäftsführer des BED, setzt den Impuls für die Veranstaltung. Er übernimmt die Begrüßung und wird das Eingangsstatement abgeben. Moderieren werden Tobias Götz, Regionalleiter der Schwäbischen Zeitung und Martin Tröster, Leiter der Ehinger Lokalredaktion der Südwest Presse.
Eingeladen sind die Kandidatin und die Kandidaten aller fünf Parteien, die im Landtag vertreten sind: das sind neben CDU-Mann Hagel, der Grünen-Bewerber Tobias Hocke-Beck, Michael Scheffler von der AfD, außerdem die Sozialdemokratin Lisa Späth und Uwe Schwarz, der für die FDP antritt.
„Das Thema Wirtschaft wird eine wichtige Rolle spielen“, kündigt BED-Geschäftsführer Michael Gaßner ein Ergebnis aus den Vorgesprächen mit Tröster und Götz an. Denn Gewinnwarnungen, Stellenabbau und Insolvenzen prägen die Schlagzeilen in einem Ausmaß, das man hier nicht kennt.
Viele Betriebe leiden unter überbordender Bürokratie, hohen Energiepreisen, den US-Zöllen und der immer stärker werdenden chinesischen Konkurrenz. „Wir erleben aktuell eine schmerzhafte De-Industrialisierung, unser Wohlstand ist bedroht wie nie in der Geschichte der Bundesrepublik“, sagt Gaßner.
Weitere Themen, die bei dem Podium wichtig werden, sind eng verflochten mit diesem Schicksalsthema: Energie und Bildung. Sind die Energiepreise nicht dauerhaft niedrig, wird es der Standort nicht leichter haben – zugleich haben sich die meisten Parteien ein ambitioniertes Klimaschutz-Programm vorgenommen, um den CO2-Ausstoß zu senken.
Das Thema Bildung ist entscheidend, weil in den Schulen nicht nur für das Leben gelernt wird, sondern auch für das Arbeitsleben – außerdem ist Bildung Ländersache, auf kaum einer anderen Spielwiese hat Stuttgart soviel zu melden.
Großen Einfluss hat das Land auch beim Thema Sicherheit und um die Sicherheit sorgen sich viele Bürgerinnen und Bürger ebenfalls, deshalb wird das Thema auf dem Podium behandelt.
„Wir freuen uns auf einen fairen und unterhaltsamen Schlagabtausch und auch auf die Fragen des Publikums“, sagt Tobias Götz von der Schwäbischen Zeitung. „Zuschauerinnen und Zuschauer haben im zweiten Teil der Veranstaltung die Gelegenheit, ihre Fragen zu stellen. Das bringt oft noch einmal eine ganz andere Perspektive in die Debatte. Außerdem wollen wir zu einigen Fragen auch das Publikum abstimmen lassen. Das ist gelebte Demokratie.“
Martin Tröster von der Südwest Presse stellt klar: „Die Berichterstattung über die Veranstaltung unternähmen beide Medienhäuser allerdings wieder getrennt. Da können wir unsere Leserinnen und Leser beruhigen.“ Denn verschiedene Sichtweisen seien in einer Demokratie nicht nur während einer Diskussion wichtig. „Unterschiedliche Perspektiven sind auch dann von Bedeutung, wenn es darum geht, die Diskussion auszuwerten“, sagt Tröster.
„Ich freue mich, dass die Vertreter der beiden – sonst in hartem Wettbewerb stehenden –Regionalzeitungen diese Veranstaltung gemeinsam mit uns machen und die Menschen in der Region bei der politischen Willensbildung ganz wesentlich informieren“, sagt BED-Geschäftsführer Gaßner.