SZ: Gespanntes Warten auf Digital- Hub-Förderung

 

SZ: Gespanntes Warten auf Digital-Hub-Förderung

Gespannt schauen die Verantwortlichen im Alb- Donau-Kreis und in der Stadt Ehingen auf den Digitalisierungsgipfel 2018 am kommenden Montag in Stuttgart. Dort entscheidet sich, ob die Digitalisierungsregion Ulm/Alb- Donau/Biberach mit dem Konzept für Digital Hubs (regionale Digitalisierungszentren) in das entsprechende Förderprogramm des Landes kommt.

Zur Digitalisierungsregion gehören als Partner der Alb-Donau-Kreis und die Stadt Ehingen, ebenso die Stadt Ulm, die IHK und der Landkreis Biberach sowie weitere Akteure.

Neben einer Digital-Hub-Zentrale in Ulm, ist als regionaler Hub-Standort im Alb-Donau-Kreis der BED Businesspark in Ehingen wesentlicher Teil des Konzepts. Dazu ist die Stadt Ehingen als Mitinitiator des Digital-Hub- Konzepts aktiv geworden. Als Teil der Konzeption soll ein weiterer Standort im mittleren oder nördlichen Kreisgebiet entstehen.

Landrat Heiner Scheffold und Ehingens Oberbürgermeister Alexander Baumann, die beide am Montag am Digitalisierungsgipfel des Wirtschaftsministeriums teilnehmen werden, sind zuversichtlich, dass die Region ins Förderprogramm des Landes aufgenommen wird. „Wir sind gut vorbereitet und der BED Businesspark bietet beste Voraussetzungen, die Leistungen eines Digital Hubs in die Fläche zu tragen“, betonten OB Baumann und Landrat Scheffold übereinstimmend. Die Förderhöhe für einen Digital Hub kann bis zu einer Million Euro betragen.

Digital Hubs sollen vor allem kleine und mittelständische Unternehmen und Start-Ups bei der Digitalisierung unterstützen. Sie sollen Treffpunkt und Marktplatz sein, an denen digitale Kompetenz gebündelt wird. Der schnelle Wandel in den Unternehmen soll ebenso begleitet, wie dem digitalen Fachkräftenachwuchs eine Plattform gegeben werden. Von dort aus soll das Thema Digitalisierung im Verbund mit Universität, Fachhochschulen, dem Beruflichen Schulzentrum in Ehingen, Beratungsunternehmen und anderen Multiplikatoren verstärkt in Handwerksbetriebe, junge und mittelständische Unternehmen transportiert werden.

Quelle

Schwäbische Zeitung online vom 02.02.2018